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Bewirtschaftungsinstrumente von Spree, Schwarzer Elster und Lausitzer Neiße

Farbbalken Wellen
© Landesamt für Umwelt Brandenburg
Ein großes Wehr staut einen Fluss. Im Hintergrund ist eine herbstliche Landschaft mit Häusern, einen Wald und in der Ferne einem Kohlekraftwerk zu sehen.
© Landesamt für Umwelt Brandenburg

Um den Abfluss in den Flussgebieten von Spree, Schwarze Elster und Lausitzer Neiße steuern zu können, gibt es in den Flussgebieten eine Reihe von Bewirtschaftungsinstrumenten. Dazu gehören:

  • Talsperren,
  • Wasserspeicher und
  • Überleitungen.

Mit den Talsperren und Speichern ist es möglich, in wasserreichen Zeiten, in der Regel im Winterhalbjahr, oder im Hochwasserfall Wasser zurückzuhalten oder zu speichern, um es zu einem anderen Zeitpunkt in Trockensituationen abgeben zu können. Die Neißewasser-Überleitung dient aktuell der Flutung der Bergbaufolgeseen.

In den drei Flussgebieten gibt es auch eine Vielzahl von kleinräumigeren Bewirtschaftungsinstrumenten, wie zum Beispiel Wehre, die aber nur in Ausnahmefällen von den Landesbehörden gesteuert und daher nicht betrachtet werden.

Um den Abfluss in den Flussgebieten von Spree, Schwarze Elster und Lausitzer Neiße steuern zu können, gibt es in den Flussgebieten eine Reihe von Bewirtschaftungsinstrumenten. Dazu gehören:

  • Talsperren,
  • Wasserspeicher und
  • Überleitungen.

Mit den Talsperren und Speichern ist es möglich, in wasserreichen Zeiten, in der Regel im Winterhalbjahr, oder im Hochwasserfall Wasser zurückzuhalten oder zu speichern, um es zu einem anderen Zeitpunkt in Trockensituationen abgeben zu können. Die Neißewasser-Überleitung dient aktuell der Flutung der Bergbaufolgeseen.

In den drei Flussgebieten gibt es auch eine Vielzahl von kleinräumigeren Bewirtschaftungsinstrumenten, wie zum Beispiel Wehre, die aber nur in Ausnahmefällen von den Landesbehörden gesteuert und daher nicht betrachtet werden.

Flussgebiet der Spree

© Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Christian Koch

Die Spree entspringt im Lausitzer Bergland und mündet nach einer Fließstrecke von etwa 375 Kilometern in Berlin-Spandau in die Havel.

Dabei besitzt die Spree ein Einzugsgebiet von einer Fläche von etwa 9.860 Quadratkilometern.

Zusammenfluss der Spree und der Kleinen Spree mit sichtbarer Verockerung.
© Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Christian Koch

Die Spree entspringt im Lausitzer Bergland und mündet nach einer Fließstrecke von etwa 375 Kilometern in Berlin-Spandau in die Havel.

Dabei besitzt die Spree ein Einzugsgebiet von einer Fläche von etwa 9.860 Quadratkilometern.

Weitere Informationen

Das Flussgebiet der Spree wurde erheblich durch den Braunkohlebergbau beeinflusst. Die Spree wurde in mehreren Abschnitten für die Braunkohletagebaue verlegt und ausgebaut. Aktuell stammen im Mittel noch etwa fünf Kubikmeter pro Sekunde des Durchflusses in der Spree aus Einleitungen aus dem Braunkohlebergbau.

Der durch die bergbaulichen Sümpfungsmaßnahmen bedingte Grundwasserabsenkungstrichter wirkt auf den Gewässerabschnitt der Spree zwischen den Pegeln Lieske und Spreewitz. Außerdem wurde das Bett der Spree in diesem Bereich abschnittsweise abgedichtet. Dadurch wird der natürliche Zutritt von Grundwasser in die Spree gestört. 

Durch die Einleitungen aus dem aktiven und die diffusen Grundwasserzutritte aus den Gebieten des Sanierungsbergbaus weist das Wasser der Spree abschnittsweise hohe Konzentrationen von Eisen und Sulfat auf.

In Zukunft ist mit sinkenden Abflüssen aufgrund des fehlenden Grundwasseranschlusses im Bereich des derzeit aktiven Bergbaus, des Endes der Wassereinleitungen durch den Bergbau und des Bedarfs zur Flutung der Bergbaufolgeseen zu rechnen. Das führt dazu, dass es künftig, besonders in längeren Trockenphasen, schwierig wird, alle Nutzungsanforderungen abzudecken.

Bewirtschaftungsinstrumente

Im Flussgebiet der Spree gibt es auf sächsischer Seite zwei Talsperren, einen Wasserspeicher und das noch nicht vollständig betriebsbereite Wasserspeichersystem Lohsa II. Die Speicherbecken Burghammer, Lohsa II und Dreiweibern bilden das Wasserspeichersystem Lohsa II. Auf brandenburgischer Seite gibt es die Talsperre Spremberg, mit der der Durchfluss reguliert werden kann:

  • Die Talsperre Bautzen wird von der Landestalsperrenverwaltung des Freistaats Sachsen betrieben und dient der Brauchwasserversorgung und dem Hochwasserschutz. Sie hat einen Betriebsraum von maximal 37,5 Millionen Kubikmeter.
  • Die Talsperre Quitzdorf wird von der Landestalsperrenverwaltung des Freistaats Sachsen betrieben und dient der Brauchwasserversorgung und dem Hochwasserschutz. Sie hat einen Betriebsraum von maximal 16,5 Millionen Kubikmeter. Im Verbund mit der Talsperre Quitzdorf und dem Speicher Lohsa I werden jährliche Abgaben von insgesamt 20 Millionen Kubikmeter zum Zweck der Niedrigwasseraufhöhung der Spree in Berlin und Brandenburg vorgehalten, solange das Wasserspeichersystem Lohsa II noch nicht fertiggestellt ist.
  • Das Speicherbecken Bärwalde wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt aktuell über ein nutzbares Speichervolumen von etwa 12,7 Millionen Kubikmeter. Nach dem Abschluss der Nachsorge ist ein nutzbares Speichervolumen von maximal 25 Millionen Kubikmetern geplant.
  • Das Speicherbecken Lohsa I wird von der Landestalsperrenverwaltung des Freistaats Sachsen betrieben und hat ein Speichervolumen von maximal 23,3 Millionen Kubikmeter.
  • Das Speicherbecken Lohsa II wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt aktuell über ein nutzbares Speichervolumen von etwa 46,8 Millionen Kubikmeter. Nach dem Abschluss der Nachsorge ist ein nutzbares Speichervolumen von maximal 61 Millionen Kubikmeter geplant.
  • Das Speicherbecken Burghammer wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt über ein nutzbares Speichervolumen von maximal 6,7 Millionen Kubikmeter.
  • Das Speicherbecken Dreiweibern wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt über ein nutzbares Speichervolumen von etwa 5,7 Millionen Kubikmeter.
  • Die Talsperre Spremberg wird vom Brandenburgischen Landesamt für Umwelt betrieben und hat einen Betriebsraum von maximal 21,1 Millionen Kubikmeter.

Das Flussgebiet der Spree wurde erheblich durch den Braunkohlebergbau beeinflusst. Die Spree wurde in mehreren Abschnitten für die Braunkohletagebaue verlegt und ausgebaut. Aktuell stammen im Mittel noch etwa fünf Kubikmeter pro Sekunde des Durchflusses in der Spree aus Einleitungen aus dem Braunkohlebergbau.

Der durch die bergbaulichen Sümpfungsmaßnahmen bedingte Grundwasserabsenkungstrichter wirkt auf den Gewässerabschnitt der Spree zwischen den Pegeln Lieske und Spreewitz. Außerdem wurde das Bett der Spree in diesem Bereich abschnittsweise abgedichtet. Dadurch wird der natürliche Zutritt von Grundwasser in die Spree gestört. 

Durch die Einleitungen aus dem aktiven und die diffusen Grundwasserzutritte aus den Gebieten des Sanierungsbergbaus weist das Wasser der Spree abschnittsweise hohe Konzentrationen von Eisen und Sulfat auf.

In Zukunft ist mit sinkenden Abflüssen aufgrund des fehlenden Grundwasseranschlusses im Bereich des derzeit aktiven Bergbaus, des Endes der Wassereinleitungen durch den Bergbau und des Bedarfs zur Flutung der Bergbaufolgeseen zu rechnen. Das führt dazu, dass es künftig, besonders in längeren Trockenphasen, schwierig wird, alle Nutzungsanforderungen abzudecken.

Bewirtschaftungsinstrumente

Im Flussgebiet der Spree gibt es auf sächsischer Seite zwei Talsperren, einen Wasserspeicher und das noch nicht vollständig betriebsbereite Wasserspeichersystem Lohsa II. Die Speicherbecken Burghammer, Lohsa II und Dreiweibern bilden das Wasserspeichersystem Lohsa II. Auf brandenburgischer Seite gibt es die Talsperre Spremberg, mit der der Durchfluss reguliert werden kann:

  • Die Talsperre Bautzen wird von der Landestalsperrenverwaltung des Freistaats Sachsen betrieben und dient der Brauchwasserversorgung und dem Hochwasserschutz. Sie hat einen Betriebsraum von maximal 37,5 Millionen Kubikmeter.
  • Die Talsperre Quitzdorf wird von der Landestalsperrenverwaltung des Freistaats Sachsen betrieben und dient der Brauchwasserversorgung und dem Hochwasserschutz. Sie hat einen Betriebsraum von maximal 16,5 Millionen Kubikmeter. Im Verbund mit der Talsperre Quitzdorf und dem Speicher Lohsa I werden jährliche Abgaben von insgesamt 20 Millionen Kubikmeter zum Zweck der Niedrigwasseraufhöhung der Spree in Berlin und Brandenburg vorgehalten, solange das Wasserspeichersystem Lohsa II noch nicht fertiggestellt ist.
  • Das Speicherbecken Bärwalde wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt aktuell über ein nutzbares Speichervolumen von etwa 12,7 Millionen Kubikmeter. Nach dem Abschluss der Nachsorge ist ein nutzbares Speichervolumen von maximal 25 Millionen Kubikmetern geplant.
  • Das Speicherbecken Lohsa I wird von der Landestalsperrenverwaltung des Freistaats Sachsen betrieben und hat ein Speichervolumen von maximal 23,3 Millionen Kubikmeter.
  • Das Speicherbecken Lohsa II wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt aktuell über ein nutzbares Speichervolumen von etwa 46,8 Millionen Kubikmeter. Nach dem Abschluss der Nachsorge ist ein nutzbares Speichervolumen von maximal 61 Millionen Kubikmeter geplant.
  • Das Speicherbecken Burghammer wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt über ein nutzbares Speichervolumen von maximal 6,7 Millionen Kubikmeter.
  • Das Speicherbecken Dreiweibern wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt über ein nutzbares Speichervolumen von etwa 5,7 Millionen Kubikmeter.
  • Die Talsperre Spremberg wird vom Brandenburgischen Landesamt für Umwelt betrieben und hat einen Betriebsraum von maximal 21,1 Millionen Kubikmeter.
© Landetalsperrenverwaltung Sachsen, Stephan Lenk
Eine Übersichtskarte über das Flussgebiet der Spree. Abgebildet ist eine topographische Karte mit dem Einzugsgebiet der Spree, dem Flussberlauf und Wasserspeichern.
© Landetalsperrenverwaltung Sachsen, Stephan Lenk

Flussgebiet der Schwarzen Elster

© Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Christian Koch

Die Schwarze Elster entspringt im Lausitzer Bergland und mündet nach einer Fließstrecke von etwa 193 Kilometer bei Elster in die Elbe.

Dabei durchfließt sie ein Einzugsgebiet mit einer Fläche von etwa 5.670 Quadratkilometern.

Niedrigwasser in der Schwarzen Elster
© Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Christian Koch

Die Schwarze Elster entspringt im Lausitzer Bergland und mündet nach einer Fließstrecke von etwa 193 Kilometer bei Elster in die Elbe.

Dabei durchfließt sie ein Einzugsgebiet mit einer Fläche von etwa 5.670 Quadratkilometern.

Weitere Informationen

Das Flussgebiet der Schwarzen Elster wurde erheblich durch den Braunkohlebergbau beeinflusst. Die Schwarze Elster wurde in mehreren Abschnitten verlegt und ausgebaut. Aktuell fällt sie in längeren Trockenphasen im Abschnitt zwischen den Pegeln Neuwiese und Biehlen trocken. Erst durch Einleitungen aus dem Speicherbecken Niemtsch und der Grubenwasserreinigungsanlage Rainitza führt die Schwarze Elster dann unterhalb von Senftenberg wieder Wasser.
Die Bergbaufolgeseen im Flussgebiet der Schwarzen Elster stammen von Braunkohletagebauen, die bereits vor 1990 oder Anfang der 1990er Jahre stillgelegt wurden.

Am Beispiel des Sanierungsbergbaus zeigt sich, dass die Anpassung an die nachbergbaulichen Verhältnisse nicht kurzfristig zu erreichen ist, sondern ein langfristiger Prozess, der wasserwirtschaftlich zu begleiten ist.

Bewirtschaftungsinstrumente

Im Einzugsgebiet der Schwarzen Elster gibt es eine Reihe von Bergbaufolgeseen, die aktuell und künftig als Wasserspeicher genutzt werden. Zum Teil werden sie gemeinsam als Wasserspeicherkomplex betrieben.

  • Der Wasserspeicher Knappenrode wird von der Landestalsperrenverwaltung Sachsen betrieben und verfügt über einen Gesamtstauraum von maximal 6,4 Millionen Kubikmeter. Aktuell wird er saniert und kann nicht als Wasserspeicher verwendet werden. 
  • Der Geierswalder See wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt über ein nutzbares Speichervolumen von maximal 6,7 Millionen Kubikmeter.
  • Der Partwitzer See wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt über ein nutzbares Speichervolumen von maximal 10,9 Millionen Kubikmeter.
  • Der Sedlitzer See wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt über ein nutzbares Speichervolumen von maximal 12,3 Millionen Kubikmeter.
  • Das Speicherbecken Niemtsch wird vom Brandenburgischen Landesamt für Umwelt betrieben und verfügt über ein Speichervolumen von maximal 12,4 Millionen Kubikmeter.
  • Der Großräschener See wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt über ein nutzbares Speichervolumen von maximal 8,1 Millionen Kubikmeter.

Das Flussgebiet der Schwarzen Elster wurde erheblich durch den Braunkohlebergbau beeinflusst. Die Schwarze Elster wurde in mehreren Abschnitten verlegt und ausgebaut. Aktuell fällt sie in längeren Trockenphasen im Abschnitt zwischen den Pegeln Neuwiese und Biehlen trocken. Erst durch Einleitungen aus dem Speicherbecken Niemtsch und der Grubenwasserreinigungsanlage Rainitza führt die Schwarze Elster dann unterhalb von Senftenberg wieder Wasser.
Die Bergbaufolgeseen im Flussgebiet der Schwarzen Elster stammen von Braunkohletagebauen, die bereits vor 1990 oder Anfang der 1990er Jahre stillgelegt wurden.

Am Beispiel des Sanierungsbergbaus zeigt sich, dass die Anpassung an die nachbergbaulichen Verhältnisse nicht kurzfristig zu erreichen ist, sondern ein langfristiger Prozess, der wasserwirtschaftlich zu begleiten ist.

Bewirtschaftungsinstrumente

Im Einzugsgebiet der Schwarzen Elster gibt es eine Reihe von Bergbaufolgeseen, die aktuell und künftig als Wasserspeicher genutzt werden. Zum Teil werden sie gemeinsam als Wasserspeicherkomplex betrieben.

  • Der Wasserspeicher Knappenrode wird von der Landestalsperrenverwaltung Sachsen betrieben und verfügt über einen Gesamtstauraum von maximal 6,4 Millionen Kubikmeter. Aktuell wird er saniert und kann nicht als Wasserspeicher verwendet werden. 
  • Der Geierswalder See wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt über ein nutzbares Speichervolumen von maximal 6,7 Millionen Kubikmeter.
  • Der Partwitzer See wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt über ein nutzbares Speichervolumen von maximal 10,9 Millionen Kubikmeter.
  • Der Sedlitzer See wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt über ein nutzbares Speichervolumen von maximal 12,3 Millionen Kubikmeter.
  • Das Speicherbecken Niemtsch wird vom Brandenburgischen Landesamt für Umwelt betrieben und verfügt über ein Speichervolumen von maximal 12,4 Millionen Kubikmeter.
  • Der Großräschener See wird von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mit beschränkter Haftung betrieben und verfügt über ein nutzbares Speichervolumen von maximal 8,1 Millionen Kubikmeter.
© Landetalsperrenverwaltung Sachsen, Stephan Lenk
Auf dieser Karte ist das Einzugsgebiet der Schwarzen Elster dargestellt, mit den Bundeslandgrenzen dem Einzugsgebiet der Schwarzen Elster, Wasserspeicher, offene Tagebauflächen und Kippenflächen.
© Landetalsperrenverwaltung Sachsen, Stephan Lenk

Flussgebiet der Lausitzer Neiße

© Landestalsperrenverwaltung Sachsen

Die Lausitzer Neiße entspringt im Isergebirge in Tschechien und mündet nach einer Fließstrecke von etwa 253 Kilometer bei Ratzdorf in die Oder.

Dabei durchfließt sie ein Einzugsgebiet mit einer Fläche von etwa 4.400 Quadratkilometern.

Ein Flussabschnitt der Lausitzer Neiße
© Landestalsperrenverwaltung Sachsen

Die Lausitzer Neiße entspringt im Isergebirge in Tschechien und mündet nach einer Fließstrecke von etwa 253 Kilometer bei Ratzdorf in die Oder.

Dabei durchfließt sie ein Einzugsgebiet mit einer Fläche von etwa 4.400 Quadratkilometern.

Weitere Informationen

Die Lausitzer Neiße durchfließt drei Länder und bildet auf dem größten Teil ihres Verlaufs die Staatsgrenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen. Deshalb müssen Maßnahmen im Flussgebiet der Neiße oft staatenübergreifend abgestimmt werden. Damit sind die Hindernisse zur Umsetzung großmaßstäbiger Maßnahmen oft größer als in anderen Flussgebieten.

Aktuell wird die Lausitzer Neiße in einigen Bereichen noch durch Braunkohlebergbau beeinflusst. Aber anders als in den Flussgebieten von Spree und Schwarzer Elster ist der Einfluss kleiner, weil die Einleitungen von Sümpfungswasser aus den Tagebauen der Lausitz keinen wesentlichen Anteil am Gesamtdurchfluss hatten.

Bewirtschaftungsinstrumente

Im Flussgebiet der Lausitzer Neiße gibt es nur auf tschechischer Seite einige kleinere Talsperren und auf polnischer Seite einen Wasserspeicher. Auf deutscher Seite gibt es aktuell keine Wasserspeicher, sodass der Handlungsspielraum relativ klein ist.

Im Flussgebiet der Lausitzer Neiße gibt es eine Überleitung von Neißewasser über den Weißen und Schwarzen Schöps (Flussgebiet Spree) und die Spree selbst zur Flutung der Bergbaufolgeseen im Flussgebiet der Schwarzen Elster. Dabei dürfen in Steinbach maximal zwei Kubikmeter pro Sekunde aus der Lausitzer Neiße entnommen werden, solange dort noch ein Durchfluss von mindestens 10 Kubikmeter pro Sekunde übrig bleibt. Die übergeleitete Wassermenge wird dann aus der Spree in Spreewitz in den Oberen Landgraben abgegeben. Von dort gelangt es in die Bergbaufolgeseen im Flussgebiet der Schwarzen Elster. 

Die Lausitzer Neiße durchfließt drei Länder und bildet auf dem größten Teil ihres Verlaufs die Staatsgrenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen. Deshalb müssen Maßnahmen im Flussgebiet der Neiße oft staatenübergreifend abgestimmt werden. Damit sind die Hindernisse zur Umsetzung großmaßstäbiger Maßnahmen oft größer als in anderen Flussgebieten.

Aktuell wird die Lausitzer Neiße in einigen Bereichen noch durch Braunkohlebergbau beeinflusst. Aber anders als in den Flussgebieten von Spree und Schwarzer Elster ist der Einfluss kleiner, weil die Einleitungen von Sümpfungswasser aus den Tagebauen der Lausitz keinen wesentlichen Anteil am Gesamtdurchfluss hatten.

Bewirtschaftungsinstrumente

Im Flussgebiet der Lausitzer Neiße gibt es nur auf tschechischer Seite einige kleinere Talsperren und auf polnischer Seite einen Wasserspeicher. Auf deutscher Seite gibt es aktuell keine Wasserspeicher, sodass der Handlungsspielraum relativ klein ist.

Im Flussgebiet der Lausitzer Neiße gibt es eine Überleitung von Neißewasser über den Weißen und Schwarzen Schöps (Flussgebiet Spree) und die Spree selbst zur Flutung der Bergbaufolgeseen im Flussgebiet der Schwarzen Elster. Dabei dürfen in Steinbach maximal zwei Kubikmeter pro Sekunde aus der Lausitzer Neiße entnommen werden, solange dort noch ein Durchfluss von mindestens 10 Kubikmeter pro Sekunde übrig bleibt. Die übergeleitete Wassermenge wird dann aus der Spree in Spreewitz in den Oberen Landgraben abgegeben. Von dort gelangt es in die Bergbaufolgeseen im Flussgebiet der Schwarzen Elster. 

© Landetalsperrenverwaltung Sachsen, Stephan Lenk
Topografische Karte mit dem Einzugsgebiet der Lausitzer Neiße und ihrem Flussverlauf.
© Landetalsperrenverwaltung Sachsen, Stephan Lenk

Warum fällt die Schwarze Elster im Sommer trocken?

Für den Braunkohlebergbau wurde die Schwarze Elster im Lausitzer Braunkohlerevier über weite Teile ihres Verlaufs verlegt. Dabei wurde sie teilweise so gelegt, dass sie aktuell keinen Zustrom aus dem Grundwasser mehr hat. Hinzu kommt, dass sie abschnittsweise in Bereichen verläuft, in denen das Grundwasser bergbaubedingt noch abgesenkt ist.

In Trockenphasen verdunstet das Wasser in der Schwarzen Elster. Aufgrund des fehlenden Zustroms aus dem Grundwasser und der Versickerung fällt sie dann abschnittsweise trocken.

Für den Braunkohlebergbau wurde die Schwarze Elster im Lausitzer Braunkohlerevier über weite Teile ihres Verlaufs verlegt. Dabei wurde sie teilweise so gelegt, dass sie aktuell keinen Zustrom aus dem Grundwasser mehr hat. Hinzu kommt, dass sie abschnittsweise in Bereichen verläuft, in denen das Grundwasser bergbaubedingt noch abgesenkt ist.

In Trockenphasen verdunstet das Wasser in der Schwarzen Elster. Aufgrund des fehlenden Zustroms aus dem Grundwasser und der Versickerung fällt sie dann abschnittsweise trocken.

Wird der Speicher Lohsa II für die Bewirtschaftung genutzt?

Der Speicher Lohsa II befindet sich noch in der Nachsorgephase, wird aber schon eingeschränkt als Speicher genutzt. Damit leistet der Speicher einen Beitrag zur  Niedrigwasseraufhöhung der Spree in den Sommermonaten.

Es kann jedoch noch nicht das ganze Speichervolumen genutzt werden. Des Weiteren geben Beschränkungen vor, wie schnell der Speicher gefüllt oder geleert werden darf.

Der Speicher Lohsa II befindet sich noch in der Nachsorgephase, wird aber schon eingeschränkt als Speicher genutzt. Damit leistet der Speicher einen Beitrag zur  Niedrigwasseraufhöhung der Spree in den Sommermonaten.

Es kann jedoch noch nicht das ganze Speichervolumen genutzt werden. Des Weiteren geben Beschränkungen vor, wie schnell der Speicher gefüllt oder geleert werden darf.