Arbeitsprogramm – Auf dem Weg zu einem wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept
In den vergangenen Jahrzehnten gab es infolge des Braunkohleabbaus vielfältige Eingriffe in den Wasserhaushalt der Lausitz. Es wurden Gewässer verlegt, in ihrer Struktur verändert oder künstlich geschaffen. Grundwasser wurde in hohen Mengen gehoben und punktuell an bestimmten Einleitstellen, insbesondere entlang der Spree, eingeleitet. Aufgrund der Absenkung des Grundwasserspiegels wurden Oberflächengewässer vom Grundwasser entkoppelt. Die Grundwasserströmung wurde durch Dichtwände gestört oder verändert.
Neben den bergbaulich bedingten Veränderungen haben sich entlang der Spree viele wasserabhängige Nutzungen entwickelt, die teilweise vom künstlich erhöhten Wasserdargebot während des aktiven Tagebaubetriebs durch die Einleitung des Sümpfungswassers profitierten. Sümpfungswasser ist das gehobene und in die Vorflut abgegebene Grundwasser im Bereich des Tagebaus. Mit dem Rückgang der Sümpfungswassereinleitungen infolge des Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung drohen jedoch Nutzungskonflikte. Diese werden durch den Wasserbedarf für den Strukturwandel in der Lausitz, bestehende naturschutzfachliche Anforderungen sowie die Anforderungen zur Flutung und Nachsorge der Bergbaufolgeseen verstärkt. Diese vielfältigen Nutzungsanforderungen gilt es bestmöglich – obgleich des begrenzten Wasserdargebots – abzudecken.
In der Lausitz gibt es bereits Speicher und Talsperren, unter anderem um in niederschlagsarmen Zeiten eine Niedrigwasseraufhöhung zu ermöglichen. Doch wie der im Auftrag des Umweltbundesamtes 2023 erstellte Bericht „Wasserwirtschaftliche Folgen des Braunkohleausstiegs in der Lausitz“ zeigt, reichen die bisherigen Maßnahmen nicht aus, um den zukünftigen wasserwirtschaftlichen Herausforderungen dauerhaft gerecht zu werden.
Arbeitsprogramm – Auf dem Weg zu einem wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept
In den vergangenen Jahrzehnten gab es infolge des Braunkohleabbaus vielfältige Eingriffe in den Wasserhaushalt der Lausitz. Es wurden Gewässer verlegt, in ihrer Struktur verändert oder künstlich geschaffen. Grundwasser wurde in hohen Mengen gehoben und punktuell an bestimmten Einleitstellen, insbesondere entlang der Spree, eingeleitet. Aufgrund der Absenkung des Grundwasserspiegels wurden Oberflächengewässer vom Grundwasser entkoppelt. Die Grundwasserströmung wurde durch Dichtwände gestört oder verändert.
Neben den bergbaulich bedingten Veränderungen haben sich entlang der Spree viele wasserabhängige Nutzungen entwickelt, die teilweise vom künstlich erhöhten Wasserdargebot während des aktiven Tagebaubetriebs durch die Einleitung des Sümpfungswassers profitierten. Sümpfungswasser ist das gehobene und in die Vorflut abgegebene Grundwasser im Bereich des Tagebaus. Mit dem Rückgang der Sümpfungswassereinleitungen infolge des Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung drohen jedoch Nutzungskonflikte. Diese werden durch den Wasserbedarf für den Strukturwandel in der Lausitz, bestehende naturschutzfachliche Anforderungen sowie die Anforderungen zur Flutung und Nachsorge der Bergbaufolgeseen verstärkt. Diese vielfältigen Nutzungsanforderungen gilt es bestmöglich – obgleich des begrenzten Wasserdargebots – abzudecken.
In der Lausitz gibt es bereits Speicher und Talsperren, unter anderem um in niederschlagsarmen Zeiten eine Niedrigwasseraufhöhung zu ermöglichen. Doch wie der im Auftrag des Umweltbundesamtes 2023 erstellte Bericht „Wasserwirtschaftliche Folgen des Braunkohleausstiegs in der Lausitz“ zeigt, reichen die bisherigen Maßnahmen nicht aus, um den zukünftigen wasserwirtschaftlichen Herausforderungen dauerhaft gerecht zu werden.
Mit dem wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept zur Flussgebietssteuerung sollen die Aussagen der Studie des Umweltbundesamtes überprüft und weiter qualifiziert werden. Es soll als Fachgrundlage für politische Entscheidungen in der Region dienen.
Zur Erarbeitung des Gesamtkonzepts sind, in fünf thematisch abgegrenzten Komplexen, Teilstudien geplant oder in Bearbeitung. Deren Ergebnisse werden im Rahmen des Gesamtkonzepts zusammengefasst und bewertet. Im Gesamtkonzept sollen unter anderem Aussagen getroffen werden, welche Wirkung die untersuchten Maßnahmen einzeln und in Kombination auf den Abfluss besitzen, welche Nutzer erreicht werden, wo die Grenzen sowie die Vor- und Nachteile der Maßnahmen liegen. Unter Berücksichtigung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes soll zudem eine Handlungsempfehlung erarbeitet werden. Die Fertigstellung des Gesamtkonzepts ist bis Ende 2028 geplant. Die Anpassung an den nachbergbaulichen Wasserhaushalt wird als Prozess betrachtet. Die erforderlichen Maßnahmen müssen in regelmäßigen Abständen vor dem Hintergrund sich ändernder Rahmenbedingungen überprüft und nachjustiert werden.
Damit soll sichergestellt werden, dass unser Wasser auch in Zukunft nachhaltig und zuverlässig bewirtschaftet wird.
Mit dem wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept zur Flussgebietssteuerung sollen die Aussagen der Studie des Umweltbundesamtes überprüft und weiter qualifiziert werden. Es soll als Fachgrundlage für politische Entscheidungen in der Region dienen.
Zur Erarbeitung des Gesamtkonzepts sind, in fünf thematisch abgegrenzten Komplexen, Teilstudien geplant oder in Bearbeitung. Deren Ergebnisse werden im Rahmen des Gesamtkonzepts zusammengefasst und bewertet. Im Gesamtkonzept sollen unter anderem Aussagen getroffen werden, welche Wirkung die untersuchten Maßnahmen einzeln und in Kombination auf den Abfluss besitzen, welche Nutzer erreicht werden, wo die Grenzen sowie die Vor- und Nachteile der Maßnahmen liegen. Unter Berücksichtigung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes soll zudem eine Handlungsempfehlung erarbeitet werden. Die Fertigstellung des Gesamtkonzepts ist bis Ende 2028 geplant. Die Anpassung an den nachbergbaulichen Wasserhaushalt wird als Prozess betrachtet. Die erforderlichen Maßnahmen müssen in regelmäßigen Abständen vor dem Hintergrund sich ändernder Rahmenbedingungen überprüft und nachjustiert werden.
Damit soll sichergestellt werden, dass unser Wasser auch in Zukunft nachhaltig und zuverlässig bewirtschaftet wird.
Warum dauert es so lange, bis eine Entscheidung für eine Maßnahme getroffen wird?
Der Wasserhaushalt der Lausitz ist durch die vielfältigen Eingriffe des Bergbaus stark verändert. Außerdem sind die Prozesse und Zusammenhänge komplex. Ziel ist es, den Bedarf durch die Flussgebietssteuerung bestmöglich abzudecken, jedoch ist die Verwaltung verpflichtet, dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz zu folgen, das heißt, zu prüfen, ob eine Maßnahme geeignet, erforderlich und angemessen ist.
Infolgedessen ist es wichtig, die verschiedenen Maßnahmenoptionen in ihrer Wirkung, ihrem Bedarf und mit ihren Vor- und Nachteilen miteinander abzuwägen. Insbesondere die im Rahmen des wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzepts zur Flussgebietssteuerung diskutierten Maßnahmen bedürfen eines hohen Finanzvolumens zur Errichtung und für den Betrieb sowie eines hohen Personalbedarfs für ihre Umsetzung. Daher ist es umso wichtiger, dass eine fundierte fachliche Grundlage besteht, mit der beurteilt werden kann,
- ob die jeweilige Maßnahme realistisch und vor allem rechtzeitig umsetzbar ist,
- ob die Maßnahme die Nutzer erreicht, die erreicht werden sollen, oder das Wasser auf dem Weg dahin verdunstet beziehungsweise versickert und
- ob die Kosten im Verhältnis zu dem Nutzen der Maßnahme stehen.
Zudem ist es im Sinne der Transparenz wichtig, Aussagen treffen zu können, was bei Umsetzung der Maßnahmen erreicht werden kann und wo die Grenzen unseres Handelns liegen, damit sich die Region darauf einstellen kann.
Entscheidungen für Maßnahmen können daher nicht aus dem Bauch heraus getroffen werden, sondern bedürfen eines fachlich fundierten Abwägungsprozesses, der Zeit benötigt.
Der Wasserhaushalt der Lausitz ist durch die vielfältigen Eingriffe des Bergbaus stark verändert. Außerdem sind die Prozesse und Zusammenhänge komplex. Ziel ist es, den Bedarf durch die Flussgebietssteuerung bestmöglich abzudecken, jedoch ist die Verwaltung verpflichtet, dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz zu folgen, das heißt, zu prüfen, ob eine Maßnahme geeignet, erforderlich und angemessen ist.
Infolgedessen ist es wichtig, die verschiedenen Maßnahmenoptionen in ihrer Wirkung, ihrem Bedarf und mit ihren Vor- und Nachteilen miteinander abzuwägen. Insbesondere die im Rahmen des wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzepts zur Flussgebietssteuerung diskutierten Maßnahmen bedürfen eines hohen Finanzvolumens zur Errichtung und für den Betrieb sowie eines hohen Personalbedarfs für ihre Umsetzung. Daher ist es umso wichtiger, dass eine fundierte fachliche Grundlage besteht, mit der beurteilt werden kann,
- ob die jeweilige Maßnahme realistisch und vor allem rechtzeitig umsetzbar ist,
- ob die Maßnahme die Nutzer erreicht, die erreicht werden sollen, oder das Wasser auf dem Weg dahin verdunstet beziehungsweise versickert und
- ob die Kosten im Verhältnis zu dem Nutzen der Maßnahme stehen.
Zudem ist es im Sinne der Transparenz wichtig, Aussagen treffen zu können, was bei Umsetzung der Maßnahmen erreicht werden kann und wo die Grenzen unseres Handelns liegen, damit sich die Region darauf einstellen kann.
Entscheidungen für Maßnahmen können daher nicht aus dem Bauch heraus getroffen werden, sondern bedürfen eines fachlich fundierten Abwägungsprozesses, der Zeit benötigt.
Welche Ergebnisse sind mit der Teilstudie zur Elbewasserüberleitung zu erwarten?
Die Studie zur Elbwasserüberleitung soll die objektiven Voraussetzungen und Bedingungen sowie die Chancen und Risiken einer Elbewasserüberleitung in das Lausitzer Revier vergleichend für verschiedene Trassenführungen darstellen. Dabei betrachtet die Studie die Auswirkungen einer Überleitung sowohl auf die Spree als auch auf die Elbe.
Im Rahmen der Studie wird weder eine Vorzugsvariante für einen Trassenverlauf entwickelt, noch wird eine Entscheidung für oder gegen eine Elbewasserüberleitung getroffen.
Die Bewertung, ob eine Elbewasserüberleitung sinnvoll und verhältnismäßig ist, wird im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept zur Flussgebietssteuerung unter Berücksichtigung der anderen Maßnahmenvarianten erfolgen.
Die Studie zur Elbwasserüberleitung soll die objektiven Voraussetzungen und Bedingungen sowie die Chancen und Risiken einer Elbewasserüberleitung in das Lausitzer Revier vergleichend für verschiedene Trassenführungen darstellen. Dabei betrachtet die Studie die Auswirkungen einer Überleitung sowohl auf die Spree als auch auf die Elbe.
Im Rahmen der Studie wird weder eine Vorzugsvariante für einen Trassenverlauf entwickelt, noch wird eine Entscheidung für oder gegen eine Elbewasserüberleitung getroffen.
Die Bewertung, ob eine Elbewasserüberleitung sinnvoll und verhältnismäßig ist, wird im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept zur Flussgebietssteuerung unter Berücksichtigung der anderen Maßnahmenvarianten erfolgen.
Wird der Cottbuser Ostsee als Speicher mitbetrachtet?
Die Nutzung des Cottbuser Ostsees als Speicher wird im Rahmen der Teilstudie zu den wasserwirtschaftlichen Optimierungspotenzialen bestehender Talsperren, Wasserspeicher und Bergbaufolgeseen in den Einzugsgebieten der Spree und der Schwarzen Elster betrachtet.
In der genannten Teilstudie soll für diejenigen Anlagen mit deutlichem Speicherpotenzial eine vertiefte Betrachtung hinsichtlich der technischen und baulichen Machbarkeit, der Genehmigungsfähigkeit sowie eine Kostenprognose erfolgen.
Die Nutzung des Cottbuser Ostsees als Speicher wird im Rahmen der Teilstudie zu den wasserwirtschaftlichen Optimierungspotenzialen bestehender Talsperren, Wasserspeicher und Bergbaufolgeseen in den Einzugsgebieten der Spree und der Schwarzen Elster betrachtet.
In der genannten Teilstudie soll für diejenigen Anlagen mit deutlichem Speicherpotenzial eine vertiefte Betrachtung hinsichtlich der technischen und baulichen Machbarkeit, der Genehmigungsfähigkeit sowie eine Kostenprognose erfolgen.
Werden im wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzept zur Flussgebietssteuerung Maßnahmen zur Wassermenge und zur Wasserbeschaffenheit untersucht?
Das Bewirtschaftungsmodell WBalMo-SPM, welches für die Erarbeitung des Wasserwirtschaflichen Gesamtkonzepts genutzt wird, ist in der Lage, sowohl die Wassermenge als auch die Sulfatkonzentration in den Flussgebieten zu prognostizieren. Demnach wird es auch Aussagen zur Sulfatkonzentration geben.
Aktuell wird in den Grubenwasserreinigungsanlagen des aktiven Bergbaus der pH-Wert des Sümpfungswassers neutralisiert und die Eisenkonzentration reduziert. Für Sulfat gibt es keine wirtschaftliche großtechnische Aufbereitungsmethode. Es wird jedoch erwartet, dass mit dem Rückgang der Hebung und Einleitung von Sümpfungswasser die Sulfatkonzentration in den Vorflutern zunächst zurückgeht. Demnach stehen im Rahmen des wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzepts insbesondere die Maßnahmen zur Mengensteuerung im Fokus.
Mit Fortschreiten des noch Jahrzehnte andauernden Grundwasserwiederanstiegs werden sich jedoch die Fragestellungen in der Region verschieben, da mit den steigenden Grundwasserzutritten auch Einträge von Eisen, Sulfat und ein damit gesteigertes Versauerungspotential erwartet werden. Daher wird die Anpassung an den nachbergbaulichen Wasserhaushalt als Prozess betrachtet. Die erforderlichen Maßnahmen müssen in regelmäßigen Abständen vor dem Hintergrund sich ändernder Rahmenbedingungen überprüft und nachjustiert werden.
Das Bewirtschaftungsmodell WBalMo-SPM, welches für die Erarbeitung des Wasserwirtschaflichen Gesamtkonzepts genutzt wird, ist in der Lage, sowohl die Wassermenge als auch die Sulfatkonzentration in den Flussgebieten zu prognostizieren. Demnach wird es auch Aussagen zur Sulfatkonzentration geben.
Aktuell wird in den Grubenwasserreinigungsanlagen des aktiven Bergbaus der pH-Wert des Sümpfungswassers neutralisiert und die Eisenkonzentration reduziert. Für Sulfat gibt es keine wirtschaftliche großtechnische Aufbereitungsmethode. Es wird jedoch erwartet, dass mit dem Rückgang der Hebung und Einleitung von Sümpfungswasser die Sulfatkonzentration in den Vorflutern zunächst zurückgeht. Demnach stehen im Rahmen des wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzepts insbesondere die Maßnahmen zur Mengensteuerung im Fokus.
Mit Fortschreiten des noch Jahrzehnte andauernden Grundwasserwiederanstiegs werden sich jedoch die Fragestellungen in der Region verschieben, da mit den steigenden Grundwasserzutritten auch Einträge von Eisen, Sulfat und ein damit gesteigertes Versauerungspotential erwartet werden. Daher wird die Anpassung an den nachbergbaulichen Wasserhaushalt als Prozess betrachtet. Die erforderlichen Maßnahmen müssen in regelmäßigen Abständen vor dem Hintergrund sich ändernder Rahmenbedingungen überprüft und nachjustiert werden.
Werden im Rahmen des wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzepts zur Flussgebietssteuerung auch regionale Maßnahmen zur Wassermengensteuerung oder zum Wasserrückhalt untersucht?
Das wasserwirtschaftliche Gesamtkonzept zur Flussgebietssteuerung konzentriert sich auf großmaßstäbliche Maßnahmen.
In Brandenburg gibt es das landesweite Niedrigwasserkonzept, das der Ableitung regionaler Maßnahmen dient. Hierfür werden externe Flussgebietsmanager eingesetzt, welche direkt in die Region gehen und Maßnahmen mit den Akteuren abstimmen.
In Sachsen wird aktuell durch das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie eine Niedrigwasserstrategie entwickelt.
Das wasserwirtschaftliche Gesamtkonzept zur Flussgebietssteuerung konzentriert sich auf großmaßstäbliche Maßnahmen.
In Brandenburg gibt es das landesweite Niedrigwasserkonzept, das der Ableitung regionaler Maßnahmen dient. Hierfür werden externe Flussgebietsmanager eingesetzt, welche direkt in die Region gehen und Maßnahmen mit den Akteuren abstimmen.
In Sachsen wird aktuell durch das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie eine Niedrigwasserstrategie entwickelt.
Wie geht das Grundwassermodell Lausitz in die Betrachtungen mit ein?
Das Grundwassermodell Lausitz (GWM-L) ist ein Projekt des Bundes und des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen. Es wird von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe koordiniert.
Das GWM-L soll als länderübergreifendes Steuerungs-, Kontroll- und Überwachungsinstrument für ein strategisches Wassermanagement zur nachhaltigen Bewältigung der Folgen des Braunkohleausstiegs, Struktur- und Klimawandels in der Lausitz dienen.
Die Fertigstellung des Grundwassermodells Lausitz ist erst nach Vorlage des Wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzepts zur Flussgebietssteuerung zu erwarten. Ziel ist es die Ergebnisse des Grundwassermodells in das Ländermodell WBalMo einzubinden. Es wird langfristig eine Rolle spielen, um die Entwicklungen im Abflussgeschehen der Flüsse sowie Fragen der Wasserbeschaffenheit mit dem Grundwasserwiederanstieg darstellen und bewerten zu können. So können später Maßnahmen abgeleitet werden, um diesen veränderten Rahmenbedingungen zu begegnen.
Das Grundwassermodell Lausitz (GWM-L) ist ein Projekt des Bundes und des Landes Brandenburg und des Freistaates Sachsen. Es wird von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe koordiniert.
Das GWM-L soll als länderübergreifendes Steuerungs-, Kontroll- und Überwachungsinstrument für ein strategisches Wassermanagement zur nachhaltigen Bewältigung der Folgen des Braunkohleausstiegs, Struktur- und Klimawandels in der Lausitz dienen.
Die Fertigstellung des Grundwassermodells Lausitz ist erst nach Vorlage des Wasserwirtschaftlichen Gesamtkonzepts zur Flussgebietssteuerung zu erwarten. Ziel ist es die Ergebnisse des Grundwassermodells in das Ländermodell WBalMo einzubinden. Es wird langfristig eine Rolle spielen, um die Entwicklungen im Abflussgeschehen der Flüsse sowie Fragen der Wasserbeschaffenheit mit dem Grundwasserwiederanstieg darstellen und bewerten zu können. So können später Maßnahmen abgeleitet werden, um diesen veränderten Rahmenbedingungen zu begegnen.
